Hier berichte ich (nicht immer ganz ernst gemeint) über meine Arbeit, dem Schreiben und allem, was mich bewegt oder auch liegen lässt.
Sonntag, 24. Januar 2021
Montag, 18. Januar 2021
Dienstag, 24. November 2020
Aus der Rubrik ich denke, also bin ich nicht ganz dicht.
Montag, 2. November 2020
Aus der Rubrik ich denke, also bin ich nicht ganz dicht
Manchmal höre ich Autorenkollegen davon reden, dass sie in grauer Vorzeit mit dem Schreiben begannnen und seither nicht mehr aufhörten.
Ich stelle mir das dann immer wie folgt vor:
Ich war damals noch sehr, sehr klein. Trotzdem fing ich mit dem Schreiben an und hörte nicht mehr auf. Nach über fünfzig Jahren bin ich mit dem Stuhl fest verwachsen, die Finger lösen sich nicht mehr von der Tastatur und mein Verleger ist gezwungen, mich intravenös zu ernähren. Für das Wechseln der Urin- und Kotbeutel ist ein Pflegedienst zuständig, in dessen Aufgabenbereich auch meine Reinigung fällt, die einmal wöchentlich stattfindet.
Das erledigt Schwester Gudrun, eine wahre Hunnin, die mich mitsamt dem Stuhl in den Hof trägt, wo sie mich mit viel Freude und mit Hochdruck abkärchert. Winter wie Sommer, bei Regen, Schnee und Sonnenschein.
Ich kann mir keinen besseren Beruf vorstellen 👍😇
Donnerstag, 1. Oktober 2020
Aus der Rubrik ich denke, also bin ich nicht ganz dicht.
Helfen ist wichtig. Sehr sogar. Und wer nicht selbst mit anpacken kann, der hilft mit Geld, in Form von Spenden.
Ich handhabe das genauso. Insobesondere helfe ich gerne Kindern, vor allem, wenn diese nichts zu Essen haben. Zum Glück gibt es Unicef. Ein Verein, der sich den armen Kreaturen annimmt, diese einsammelt und zu den in geheimen Verliesen lebenden Superreichen karrt, die diese vom Schicksal gebeutelten Kinder dann angeblich Quälen und Essen.
Unter uns, dass mit dem Quälen ist, denke ich, ein wenig übertrieben und betrifft vermutlich nur die in den unterirdischen Geheheimanlagen in China lebenden Superreichen. In China ist es nicht unüblich, Hunde vor dem Schlachten noch einmal beherzt zu quälen, weil dadurch das Fleisch angeblich zarter würde. Andere Länder, andere Sitten eben, aber auf die im Westen unterirdisch lebenden Superreichen trifft das bestimmt nicht zu. Hier sind wir ja immer noch human, sogar die Superreichen!
Doch zurück zu Unicef. Gerade das Transportwesen, nachgerade im Bereich der Personenbeförderung, gestaltet sich immens aufwendig und hat mit hohen, teils ständig steigenden, Kosten zu kämpfen, weshalb die wirklich jeden Cent gut gebrauchen können. Und das Beste ist, man kann diese Spenden von der Steuer absetzen.
Das sind dann drei Klappen mit einer Fliege erschlagen :-) Die Superreichen werden satt, hungernde Kinder haben es bald ausgestanden und die Leute, die für Unicef tätig sind, gehen einer sinnvollen Beschäftigung nach.
Eine win-win-win-Situation, die gottlob nicht das geringste mit Winnetou zu schaffen hat.
Gute Nacht.
Mittwoch, 30. September 2020
Rezensionen über 13 BRAINS OF ZOMBIES aus dem Hammer Boox Verlag.
Da haben der Herausgeber und wir Autoren wohl den richtigen Nerv der Leser getroffen.
Lothar Nietsch – Deathpoint
Eine
Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Kurz, brutal, blutig und mit
einem gewissen Humor versehen. Wer Deathpoint übersteht, den kann so
schnell nichts mehr umhauen. Das Ende fand ich einfach nur genial.
Deathpoint ist eine kurzweilige, tolle Unterhaltung, die alles mit sich
bringt, was man sich wünschen könnte.
Sonntag, 20. September 2020
